Nun bin ich im letzten Viertel meines Lebens angekommen. Gegenwärtig bewundere ich die feinen Verästelungen der Bäume, welche im Winter sichtbar werden und schwebe beim Zuschauen mit den Milanen über dem See. Ich war schon als Kind ein Träumer und bin es heute noch gerne. Ich übe intensiv Saxophon und spiele in einer kleinen Musikgruppe. Ausserdem arbeite ich in einer Gartengruppe mit Flüchtlingen und unterrichte dort auch Deutsch. Ich freue mich mit anderen Menschen zusammen zu sein. Familiär habe ich meine Tochter beim Aufwachsen begleitet und sie hat mich und meine Freundin später im Tanzen unterrichtet.
Zwischendurch rege ich mich auf, zu Unrecht hie und da, aber auch, wenn ich zuschauen muss, wie die Natur und letztlich unsere Welt zerstört wird.
Einmal pro Woche betreue ich die Enkel zusammen mit meiner Freundin Regina.
Fast hätte ich meine berufliche Tätigkeit vergessen… Als Psychologe habe ich Menschen mit Behinderungen bei der Vorbereitung und während der beruflichen Ausbildung beraten und begleitet.
Für das Co-Housing habe ich mich spontan interessiert und bin im nach den gemachten Erfahrungen mit den «Co-HäuslerInnen» überzeugt, dass wir unser gemeinsames Projekt sorgfältig und schön umsetzen können.